21. Feb. 2019

Vereinschronik


1980: Viel Arbeit für den SVW

Das Jahr 1980 brachte viel Arbeit durch das Anlegen eines Ausweichplatzes auf einer von Erich Wilbers zur Verfügung gestellten Wiese.Hinzu kam die Renovierung des Hauptplatzes und des Sportheims, bei der ebenfalls viele Mitglieder mit anpackten.Stell­vertretend für alle sei hier besonders der Einsatz von Johann Alberts gewürdigt.

1980 wurde die I. Herren unter Trainer Siegfried Eden zum 1. Mal Auricher Stadtmeister.


1981/82: Das Jahr der verpassten Möglichkeiten

Sportlich traf es den SVW im Sommer 1981 hart. Nach dem unglücklich verpassten Aufstieg in die Bezirksklasse war man auch im Kreispokal-Endspiel in Middels gegen den TuS Esens wiederum nur "zweiter Sieger" und verlor mit 0:3.

Die neue Saison sah mit Gerd Fahnster einen neuen Spieler-Trainer. Im Freundschaftsspiel gegen Kickers Emden am 01. August 1981 wurde Addeus "Mozart" Janßen nach 13 Jahren als aktiver Spieler der 1. Herren verabschiedet. In dieser Zeit wurde er niemals vom Platz gestellt und war 7 Jahre lang der Mannschaftsführer. (Er hing dann aber doch noch eineinhalb Jahre als Spieler in der 1. an).

Es war auch die Saison, in der mit Hans Lohoff von der SpVg. Aurich unser späterer Vorsitzender als aktiver Spieler zur 1. Mannschaft stieß. Und auch Dank seiner Leistung wurde der SVW wie im Vorjahr wiederum Auricher Stadtmeister. Diesmal wurde im Endspiel die SpVg. Aurich mit 3:1 besiegt.

Am 14. Februar 1982 wurde die E-Jugend des SVW bei der erstmals ausgetragenen Hallenkreismeisterschaft (46 Mannschaften waren angetreten) überlegen Gesamtsieger. Unter Trainer und Betreuer Rolf Ladwig gehörten folgende Spieler zur Mannschaft:
G. Zielhardt, H. Adams, J. Loose, Th. Alberts, O. Musolf, U. Jurisch, H. Ladwig, M. Ladwig, A. Stoffregen, H. Lorentz, Matthias Hüls.
Diese Mannschaft wurde dann auch Staffelsieger der Kreisliga.

Die I. Herren schaffte es wieder nicht. Zum 3. Mal hintereinander wurde man „Vizemeister“ der Kreisliga und zum 3. Mal verpasste man den Aufstieg in die Bezirksklasse.
Dafür glänzte man mit dem 3. Gewinn der Auricher Stadtmeisterschaft, dem „Hermann-Hippen-Pokal“ 1982. Diesmal wurde im Endspiel Eintracht Plaggenburg mit 2:0 besiegt. Da dieser Pokal vom SVW zum 3. Mal hintereinander gewonnen wurde, ging er in den endgültigen Besitz der Mannschaft über.

An dieser Stelle einmal die Namen der Pechvögel, die von 1980 - 1982 Vizemeister der Kreisliga wurden, aber auch der Glücklichen, die in der gleichen Zeit Stadtmeister wurden:

J. Frerichs, R. Oldewurtel, D. Tunder, E. Mülle, F. Pupkes, W. Pupkes, G. Fahnster, S. Eden, B. Tierok, K. Graver, A. Jurisch, H. Lohoff, E. Kruse, R. Hinrichs, H. Berg, O. Löning, A. Janßen, H. Meenken, H. Weinmann.

 

Übergabe des Bürgermeister-Hippen-Pokals
Ernst Hippen übergibt am 13.08.1981 in der Gaststätte Quelle“ nach dem Spiel den Bürgermei­ster-Hippen-Pokal an den Wallinghausener Spielführer W. Pupkes. Die Auricher erhalten den Dunkmann-Pokal.

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1982/83: Der SVW begrüßt sein 250. Mitglied

Es war geschafft: Der SVW konnte im Jahr 1982 sein 250. Mitglied begrüßen.

Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender:                     Karl Breedveld,
2. Vors. u. Kassenwart:         Armin Deinl,
3. Vors. u. Jugendleiter:        Johann de Vries

Die Herren spielten mit 4 Mannschaften. Die I. Herren in der Kreisliga, die II. Herren in der 2. Kreisklasse, die III. Herren in der 3. Kreisklasse und die Alte Herren trugen regelmäßig Freundschaftsspiele aus. Gleich zum Beginn der neuen Saison ließen die Alten-Herren mit 2 Turniersiegen in Sandhorst und Schwerinsdorf aufhorchen.

Die Jugend beteiligte sich mit 5 Mannschaften (A-, B-, D-, E- und F-Junioren) am Spielbetrieb.

Ab Herbst 1982 konnte der Großteil der Zuschauer jetzt endlich im Trockenen sitzen. Grund: Die größtenteils in Eigenarbeit erstellte "Tribüne mit Überdachung" war endlich fertig.

Am 13.01.1983 startete der 1. Versuch zur Gründung einer Damenmannschaft. Karl Breedveld konnte mit der ehemaligen Auswahlspielerin Marie Ubben eine bekannte Spieler-Trainerin gewinnen. Eigentlich wollte man mit der Saison 83/84 eine Damenmannschaft zum Punktspielbetrieb anmelden. Es musste aber bei der Absicht bleiben. Nach anfänglicher Begeisterung und nach einigen Freundschaftsspielen löste sich die Mannschaft aus verschiedenen Gründen (Beruf, Studium, Schwangerschaft, mangelnde Beteiligung...) wieder auf. Damit war der Frauenfußball in Wallinghausen fürs Erste gescheitert.

Die 1. Herren belegte in der Kreisliga nach dreimaliger Vizemeisterschaft diesmal den 3. Rang.

Auf der Jahreshauptversammlung am 17.06.1983 im Vereinslokal Jonny Dieling kündigte der 1. Vors. Karl Breedveld wieder die Meldung einer 4. Herrenmannschaft an.

Erfolgreichster Torschütze bei den Senioren wurde einmal mehr Enno Kruse mit 25 Treffern. "Sportler des Jahres" wurde Torwart Jelde Frerichs, der den Otto-Fitzner-Pokal überreicht bekam.

Für besondere Leistungen im Jugendbereich wurden Marco Hinrichs (F-Jugend), Oliver Musolf und Uwe Jurisch (E-Jugend), Jens Loose (D-Jugend), Ralf Freese und Holger Reichel (B-Jugend) ausgezeichnet.

Finanziell stand der SVW 1983 nach wie vor auf gesunden Füßen, wie der Kassenbericht von Armin Deinl zeigte. Bemängelt wurden in diesem Zusammenhang von den Kassenprüfern die erheblichen Beitragsrückstände von einigen Mitgliedern.


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1983/84: Die Ära Breedveld geht zu Ende

Die D-Jugend wurde Hallenkreismeister. Bemerkenswert ist, das diese Mannschaft bereits in der Saison 1982 als E-Jugend ebenfalls unter Trainer Rolf Ladwig überlegen Hallenkreismeister war.

Zur Mannschaft gehörten: Gregor Zielhardt, Jens Loore, Torsten Alberts, Wolfgang Kinzel, Horst Ladwig, Matthias Ladwig, Uwe Jurisch, Oliver Musolf und Holger Lorentz.

D-Jugend des SVW
D-Jugend des SVW

Zum Ende der Saison 83/84 stiegen aufgrund guter Platzierungen und der Neueinteilung der Fußballbezirke die I., die II. und die IV. Herren in die nächsthöheren Klassen auf. Somit spielten die I. Herren jetzt in der Bezirksklasse, die II. Herren in der 1. Kreisklasse und die IV. Herren als III. in der 2. Kreisklasse.

Karl Breedveld erhält die Goldene Ehrennadel des SVW.
Karl Breedveld erhält die Goldene Ehrennadel des SVW.

Groß war das Interesse an der im Vereinslokal Dieling durchgeführten Jahres­hauptversammlung des SV Wallinghausen, die mit Johann Alberts einen neuen Vorsitzenden wählte. Damit ging die Ara von Karl Breedveld, der die Geschicke des Vereins mit großem Erfolg geführt hatte, zu Ende. Karl Breedveld wurden vom 2. Vorsitzenden Armin Deinl große Verdienste um den SVW bescheinigt: "Karl Breedveld hat im SV Wallinghausen, bis auf die Verwaltung der Finanzen, schon jeden Posten bekleidet und sich immer mit aller Kraft für den Verein eingesetzt". Als Anerkennung wurde Karl Breedveld die Vereinsnadel in Gold überreicht, die im Verein bisher erst zwei Personen (Papa Witt und Otto "Onkel" Fitzner) zuteil wurde.

Johann Alberts, 1. Vorsitzender 1984-1990
Johann Alberts, 1. Vorsitzender 1984-1990

Nach einer Satzungsänderung (Einführung eines Spielobmannes und eines Beirats) setzte sich der Vorstand nach den Neuwahlen im Jahre 1984 wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender

Johann Alberts

2. Vors. u. Kassenwart:

Armin Deinl

3. Vors. und Jugendleiter:

Johann de Vries

Spielobmann:

Eduard Lübben

Beirat:

Hinrich Röben, Anton Garrelts, Willi Aden


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1984/85: Außer Spesen nichts gewesen

Als Bezirksklassenneuling ging die 1. Herren unter Trainer Gerd Fahnster frohen Mutes  mit T. Habicht, A. Köllmann, E. Kruse, R. Oldewurtel, F. Pupkes, W. Pupkes, K. Graver, E. Müller A. Jurisch, O. Löning, H. Lohoff, W. Tierok, B. Kintzel, J. Weber und den Neuzugängen Fr. Krüger und H. Böden in die neue Saison. Im Bezirkspokal lief es auch recht gut bis zur 4. Runde, ehe man vor 350 Zuschauern in Wallinghausen mit 0:2 erst am Landesligisten FC Norden scheiterte.

Überhaupt waren es die Jahre, wo die Spiele der 1. Herren mit im Schnitt 150 Zuschauern sehr gut besucht waren. Gegen Ostfrisia Moordorf lachte immer das Herz der Kassenwarte, egal wie die Spiele auch endeten (hier waren es bei Spielen in Wallinghausen oder in Moordorf durchschnittlich etwa 500 Zuschauer).

Auch die Punktspiele begannen verheißungsvoll (nach 2 Spieltagen war man Spitzenreiter), aber nach einer 2:8 Blamage gegen FC Norden II (ähnliches passierte in den darauffolgenden Jahren in Norden des Öfteren) belegte man am Ende nur Platz 11. Die anderen Herrenmannschaften belegten Mittelplätze.

Erwähnenswert noch eine Anzeige der IV. Herren in der ON vom 29.03.1985:

"Endlich ist es soweit! Nach 11 ½ Jahren Ladehemmung erzielte Uwe Grönefeld das erste Tor seiner aktiven Fußballer-Laufbahn."

Einen Meister konnte der SVW 1985 aber doch vorzeigen. Die C-Jugend wurde Staffelmeister und stieg damit in die Kreisliga auf.


1985/86: Der SVW begrüßt sein 300. Mitglied
Kai Ennen, 300. Mitglied
Kai Ennen, 300. Mitglied

Im September 1985 konnte mit dem 7-jährigen Kai Ennen das 300. Vereinsmitglied begrüßt werden. Der Torhüter der F-Jugend wurde zu diesem Jubiläum vom SVW mit einer kompletten Torwartausrüstung ausgestattet. Das 300. Mitglied wurde in einer Werbeaktion in Zusammenarbeit mit der Grundschule Wallinghausen gewonnen, bei der auch mehrere Mädchen für den Fußballsport begeistert werden konnten. Deshalb nahmen ab sofort die Kleinsten als gemischte Mannschaften am Spielbetrieb teil.

Am 19.11.1985 verstarb im Alter von 69 Jahren der 2. Ehrenvorsitzende und Träger der Goldenen Ehrennadel des SVW Otto Fitzner. Mit "Onkel Otto", wie ihn die jüngeren Sportler liebevoll nannten, verstarb ein unermüdlicher Kämpfer für den Fußballsport, der den Großteil seiner Freizeit auf den Sportplätzen verbrachte, wobei ihm die Jugend des SVW besonders am Herzen lag.

Im Rahmen der Sporthallen-Diskussion Aurich-Ost plädierte der neue Jugendleiter des SVW, Rolf-M. Ladwig, in einem Schreiben an die Stadt Aurich für eine wettkampfgerechte Großhalle bei der Grundschule Wallinghausen. Wörtlich schrieb er u.a.: "Schon lange blicken wir neidvoll in andere Gemeinden, in denen von Woche zu Woche Hallenturniere stattfinden; der SVW steht in der Regel jedoch vor den Türen dieser Veranstaltungen...". Daran hat sich bis heute in Aurich-Ost (Wallinghausen) nichts geändert.

Bernd Spielvogel
Bernd Spielvogel

Mit dem gelernten Sportphysiotherapeuten Bernd Spielvogel übernahm erstmals ein "Profi" die medizinische Betreuung der I. Herren.

Sportlich verlief die Saison 85/86 durchwachsen. Nachdem es nach der obligatorischen 5:11 Niederlage gegen Norden sogar nach Abstieg roch, belegte die I. Herren einen 10. Platz in der Bezirksklasse. Mit dem Wallinghausener Eigengewächs Otto Löning als Nachfolger für den scheidenden Trainers Gerd Fahnster, der 5 Jahre erfolgreich tätig war, wurde dann der Abstieg doch noch abgewendet.

Die II. Herren als Vize-Meister der 1. Kreisklasse schaffte den Aufstieg in die Kreisliga. Erwähnenswert ist auch der 9. Platz der V. Herren, denn hier spielten erstmals "Alte Herren" um Punkte.


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1986/87

Mit Ernst "Papa" Witt verstarb im Herbst 1986 der 1. Ehrenvorsitzende und Träger der Goldenen Vereinsnadel. Nach Otto Fitzner im Vorjahr verlor der SVW mit Ernst Witt ebenfalls einen Fußball- und Sportsfreund, der sich in den 50er Jahren große Verdienste um den SVW erwarb.

Im Sommer 1986 wurde nach 1983 der 2. Anlauf für eine Damen-Fußballmannschaft genommen. Auf Betreiben von Adele Bohlen und Hartmut Kowalzik wurden Damen gesucht, gefunden und für die Kreisklasse gemeldet. Mit Bruno Kintzel kam ein kompetenter Betreuer/Trainer hinzu. Für die 1. Saison war die Parole: Dabeisein ist alles. Über Zuschauerinteresse konnten die Damen nicht klagen.

Das nicht nur um Punkte gekämpft wurde, bewies der SVW im Dezember 1986, als eine Herrenmannschaft zugunsten der Auricher Altenpflege ein Fußballspiel gegen eine Auswahl des Vereinslokals Jonny Dieling austrug. Wichtig war nicht der 5:0-Sieg der "Profis", sondern der 500 DM-Scheck, der dann anlässlich einer Weihnachtsfeier übergeben werden konnte.

Beachtlich waren die Erfolge der C-Jugend, die nach der Hallenkreismeisterschaft in der Bezirksklasse immerhin mit einem 7. Platz aufwarten konnte. Leider musste diese erfolgreiche Mannschaft wegen fehlender Spieler aufgelöst werden.

Die I., III., IV. und V. Herren belegten Mittelplätze.

Die II. Herren musste nach einem Jahr Kreisliga wieder absteigen. Folgende Spieler hatten sich lange gegen den Abstieg gewehrt:

V.D. Wall, Parakenings, Ackmann, Pupkes, Röben, Ennen, Goeman, Habicht, H. Memenga, B. Tierok, W. Tierok, Krüger, Hüls, Kowalzik, Rekus, Jurisch, Lohoff, Weber, Freimuth, Grommeck...

Bei der 555-Jahres-Feier des Dorfes Wallinghausen war der SVW als Mitglied der Dorfgemeinschaft gut vertreten. Überhaupt ist der SVW gut in die bis heute intakte Dorfgemeinschaft integriert, was die vielen Begegnungen, Veranstaltungen, Feiern usw. innerhalb dieser einmaligen Gemeinschaft beweisen.

Auf der Jahreshauptversammlung im Juni 1987 wurde zum wiederholten Male ein dringend benötigter neuer Sportplatz gefordert. Ebenfalls wurde auch wieder Kritik laut über die Hallensituation in Aurich-Ost. Auch wenn es in diesem Jahr bei den fünf spielenden Jugendmannschaften zu keinem Meistertitel reichte, war man mit dem Abschneiden insgesamt nicht unzufrieden. Besonders hervorgehoben wurde Uwe Jurisch als Auswahlspieler des niedersächsischen Fußballverbandes.


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1987/88: Der Torjägerpokal wird abgeschafft

Nach der zu erwartenden Niederlage gegen den FC Norden (0:9) im zweiten Punktspiel der Bezirksklassensaison sah es bis zum Dezember 1987 nach einem Abstieg der I. Herren aus. Man belegte lange Zeit den letzten Tabellenplatz. Doch Dank einer hervorragenden Rückrunde wurde noch ein guter 7. Platz erreicht.

Die II. Herren wäre nach dem Abstieg aus der Kreisliga beinahe gleich weiter aus der 1. Kreisklasse abgestiegen. Doch mit einem Sieg im letzten Spiel zogen sie aufgrund des besseren Torverhältnisses noch einmal den Hals aus der Schlinge. Den besten Tabellenplatz von den 5 spielenden Herrenmannschaften belegte in der Saison 1987/88 die V. Herren als Tabellenvierter.

Torschützenkönig wurde zum wiederholten Male Enno Kruse mit 21 Treffern. Er war der letzte Spieler, der den jährlich vergebenen Torjägerpokal in Empfang nehmen konnte. Aus Gerechtigkeitsgründen beschloss die Jahreshauptversammlung, diesen Pokal nicht mehr zu vergeben.

Enno Kruse nach dem 1:0 gegen Großefehn
Enno Kruse nach dem 1:0 gegen Großefehn
Spalierstehen der Jugend bei Christa u. Enno Kruse
Spalierstehen der Jugend bei Christa u. Enno Kruse

Ausgezeichnet für hervorragende Jugendarbeit wurde der scheidende Jugendleiter Rolf Ladwig. Ihn hatte es im Frühjahr beruflich in den Süden Deutschlands verschlagen. Hinrich Röben, der Ladwig dann kommissarisch vertreten hatte, wurde als neuer Jugendleiter und 3. Vorsitzender gewählt. Er berichtete von durchweg guten Mittelplätzen im Jugendbereich. Der SVW konnte in der Saison alle Altersklassen besetzen.

1988, F-Jugend
1988, F-Jugend

Die Damenmannschaft befand sich immer noch im Aufbau.

Nach den Neuwahlen setzte sich der Vorstand des SVW 1988 wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender:

Johann Alberts

2. Vors. u. Kassenwart:

Armin Deinl

3. Vors. u. Jugendleiter:

Hinrich Röben

Spielobmann:

Addeus Janßen

Beirat:

Hans Lohoff ,
Eduard Lübben,
Manfred Wilp


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1988/89: Frank Löning betritt die Fußballbühne

Unter Trainer Otto Löning wollten die Spieler W. v.d. Wall, W. Pupkes, F. Pupkes, H. Ackmann, J. Weber, B. Kintzel, A. Jurisch, W. Bönisch, H. Walter, U. Goeman, A. v.d. Kaaden, G. Hildebrandt, S. Bünting, E. Kruse, A. Kölimann, J. Retzlaff , J. Ihnen, R. Ihnen, G. Detmers, M. Wendeling, P. Rekus, B. Ennen... in der Bezirksklasse den letztjährigen 7. Platz wiederholen.

Die F-Jugend gewann am 08.08.1988 beim Auricher Turnier der Kaufmannschaft den "Nörder Hook- Pokal". Die Ostfriesischen Nachrichten schrieb hierüber:

"Überragender Spieler war dabei der l6fache Torschütze Frank Löning. Ob nach einem Dribbling über das ganze Feld, ob auf gutes Zuspiel, ob als Abstauber oder nach gewonnenen Zweikämpfen - der sechsjährige Frank machte immer mit einem fulminanten Schuss seine Tore. Auf die Frage nach seinen Zukunftsplänen meinte er dann auch ganz keck: "Ich will zu Werder Bremen..."

Der 16fache Torschütze Frank Löning
Der 16fache Torschütze Frank Löning
Pokaltermin am 06. August 1988
Pokaltermin am 06. August 1988

Am 25.09.1988 war es wieder soweit. Nach einer 3:0 Führung der 1. Herren in Norden stand am Ende eine 3:8 Niederlage. Tradition ist Tradition. Und so war das 2:2 am nächsten Sonntag vor 400 Zuschauern gegen Moordorf auch keine Überraschung.

Am Ende der Saison hatte man mit einem 12. Platz das Saisonziel nicht erreicht. Die beste Platzierung der immer noch 5 Herrenmannschaften erreichte diesmal die II. Herren mit einem 7. Platz.

Bester Torschütze wurde Sven Bünting mit 24 Treffern.

Die Jahreshauptversammlung des SVW am 17.06.1989 war mit 63 von 314 Mitgliedern wie immer recht gut besucht. Der 1. Vorsitzende Johann Alberts unterstrich in seinem Bericht besonders die immer dringender werdende Sportplatzfrage. "Durch den schlechten Zustand besteht Gefahr für die Gesundheit der Spieler und Spielerinnen!" Auch der Bau einer neuen Halle in Aurich-Ost wurde wieder gefordert. Aus der Versammlung kam die Aufforderung, dem seit längeren gestellten Anträgen an die Stadt Aurich noch mehr Nachdruck zu verleihen. Der dritte Umkleideraum am Sportplatz ging jetzt in größtenteils Eigenarbeit seiner Vollendung entgegen. Alberts dankte der Stadt Aurich für die geleistete Arbeit und für die Bereitstellung von Material.

Die Überraschung in der Kreisklasse war die von Helga Memenga betreute und von Addeus Janßen trainierte Damenmannschaft. Sie erreichte das Aufstiegsspiel zur Kreisliga. Leider reichte das 3:3 in Dornum dann doch nicht zum Aufstieg. Aber was nicht war konnte ja noch werden. Folgende Spielerinnen liefen für den SVW auf:

H. Niehuisen, E. v. d. Kaaden, A. Bohlen, G. Grönefeld, S. Siebolds, M. Böse, E. Niklaus, C. Tuitje, W. Sperling, C. de Boer, C. Zahn, G. Geiken, C. Bünting, M. Ideus, S. Löschen, A. Meenken, I. Meyer, A. Feldmann.

Für den Jugendbereich unterstrich der Jugendleiter Hinrich Röben, dass der SVW stolz sein könne auf seine 5 Jugendmannschaften, die überwiegend obere Tabellenplätze erreichten.

Die A-Jugend war herausragend. Sie stieg nach dem Staffelsieg in die Kreisliga auf.


1989/90: Die F-Jugend des SVW ist das Maß aller Dinge

Herausragende Mannschaft der Saison 1989/90 war die F-Jugend. Sie sahnte fast alle Titel ab, die in ihrer Altersstufe im Kreis Aurich zu holen waren: Kreishallenmeister, Vizekreispokalsieger, Staffelsieger und Kreismeister.

Unter Betreuerin Edeltraud Homölle und Trainer Albert Groen waren u.a. J. Lohoff, Chr. Risius, T. Stienen, F. Löning, M. Wübbenhorst, H. Reuter, J. Pupkes und F. Jaeckert nicht zu schlagen.

Nach ihrem Aufstieg in die Kreisliga verpasste die A-Jugend mit der Vize-Meisterschaft einen weiteren Aufstieg nur knapp.

Mit der C- und B-Jugend bildete der SVW erstmals eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Sandhorst und man belegte gute Mittelplätze. Aus verschiedenen Gründen wurde die Spielgemeinschaft aber bald wieder aufgelöst.

Die 4 um Punkte spielenden Herrenmannschaften belegten durchweg enttäuschende Plätze; die II. Herren entging sogar nur knapp dem Abstieg.

Die lange Zeit als V. Herren spielenden Alten Herren waren des Punktspielstresses überdrüssig und sie zogen sich wieder auf den Spaß und die Freude bei den Freundschaftsspielen zurück.

Die Damenmannschaft unter Trainer Addeus Janßen belegte einen 7. Platz in der Kreisklasse.

Bei der Jahreshauptversammlung der Schiedsrichter im Kreis Aurich wurde Hinrich Röben vom SVW für 15 Jahre als aktiver Schiedsrichter mit der Ehrennadel des NFV (Nds. Fußballverband) geehrt.


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