20. Aug. 2019

Vereinschronik


1970: Vizemeisterschaft für I. Herren

Im Jahre 1970 konnte die I. Herren mit dem 2. Platz die Vizemeisterschaft errungen werden. Auch dieses Mal scheiterten die Fußballer nur knapp im Kampf um die Meisterschaft. Die II. Mannschaft stand während dieser Jahre in der 2. Kreisklasse immer auf dem vorderen Platz, und die III. Mannschaft belegte in der 3. Kreisklasse einen guten Mittelplatz. Hoffnungsvolle Talente waren ebenfalls in den Jugendmannschaften zu finden, so dass der SVW auch hier regelmäßig Spieler für die Kreisauswahlmannschaften stellen konnte.


1971: Ippe Janssen gibt überraschend den Vorsitz ab
Geschenküberreichung durch den holländischen Verein VV Tolbert
Geschenküberreichung durch den holländischen Verein VV Tolbert

Anfang des Jahres 1971 stellte für viele überraschend der Vorsitzende Ippe Janssen seinen Posten als 1. Vorsitzenden aus familiären Gründen zur Verfügung. Bis zu den Neuwahlen im Juli 1971 wurde der Verein vom 2. Vorsitzenden Hans-Hermann Janssen kommissarisch geleitet.

Die geplante Sportwoche zum 20-jährigen Bestehen des SVW wurde dennoch von vielen freiwilligen Helfern durchgeführt. Dass diese Sportwoche ein voller Erfolg für den Wallinghausener Verein wurde, lag nicht zuletzt daran, dass sich einige aktive Sportler die ihren Jahresurlaub nahmen und somit dem Verein eine Woche zur Verfügung standen. Höhepunkt dieser Sportwoche war das Spiel der 1. Mannschaft gegen den Landesligisten Kickers Emden. Vor über 350 Zuschauern siegten die Emder nach einem spannenden und dramatischen Spiel mit 5:3 Toren.

Bereits vor seiner Wahl zum 1. Vorsitzenden im Jahre 1968 hatte Ippe Janssen erkannt, dass es in dem Trott der vorherigen Jahre nicht mehr weitergehen konnte, wenn man in Wallinghausen nicht letztklassig werden wollte. Aufgrund seiner Initiative kam es dann innerhalb des Vereins zu einigen grundlegenden Änderungen, von denen der Verein nicht nur damals kurzfristig profitierte. Wenn Ippe Janssen nach seinem kurzfristigen Rücktritt auch eine Lücke im Verein hinterließ, so ist es dennoch auch ihm zu verdanken, dass der SV Wallinghausen später zu den besten Vereinen im Kreise Aurich zählte.

Nach dem Ende der Meisterschaftsspiele 1970/71, bei dem alle Mannschaften des SVW gute Plätze belegten, schaffte es die 1. Mannschaft abermals, das Endspiel um die Kreispokalmeisterschaft zu erreichen. Gegner war die II. Mannschaft von Fr. Riepe, die dieses Spiel auch glücklich mit 1:0 Toren gewann.

Ippe Janssen, 1. Vorsitzender des SVW in der Zeit vom Februar 1968 bis Februar 1971 und Inhaber der Silbernen Ehrennadel.
Ippe Janssen, 1. Vorsitzender Februar 1968 bis Februar 1971
Hans Hermann Janßen, 1. Vorsitzender von 1971-1972
Hans Hermann Janßen, 1. Vorsitzender von 1971-1972

1972: Die Ziele werden hoch gesteckt
Torschützenkönig 1. Kreisklasse 1971/72 Karl-Heinz Lotz.
Ippe Janssen überreicht den Wanderpokal an Karl-Heinz Lotz

Für die laufende Saison hatte sich der SV Wallinghausen sehr viel vorgenommen, galt es doch, bei der Endplatzierung unter den ersten sechs Mannschaften zu sein, um im kommenden Jahr in der neu gegründeten Bezirksstaffel dabei zu sein. Die Meisterschaft konnte trotz eines guten Starts wieder nicht errungen werden, der 3. Tabellenplatz am Saisonende berechtigte die Mannschaft jedoch zum Aufstieg in die neu gegründete Klasse. Mit Karl-Heinz Lotz stellte die 1. Mannschaft aber den Spieler, der in der abgelaufenen Saison in der 1. Kreisklasse Nordwest die meisten Treffer erzielt hatte und als zweiter Spieler den vom Auricher Spezialhaus Janssen gestifteten Wanderpreis gewann. Im Jahr zuvor hatte bekanntlich Eckhard Krüger vom BSV Wiegboldsbur diese Trophäe gewonnen. In einer Feierstunde wurde Lotz, der trotz zahlreicher "Angebote“ dem SV Wallinghausen für mindestens ein weiteres Jahr zur Verfügung stehen sollte, aus der Hand des Pokalstifters Ippe Janssen (links) dieser allgemein begehrte Pokal überreicht. In diesem Jahr wird der Wanderpreis unter acht Vereinen des Kreises Nordwest in der neuen Bezirksstaffel Nord ausgespielt.

Im gleichen Spieljahr wurde die C-Jugend des SVW Meister in der C-Jugend-Leistungsklasse und stellte gleichzeitig für die Auswahlmannschaft des Kreises Nordwest mehrere Spieler.

Einweihung der Fahne des SV Wallinghausen
Einweihung der gespendeten Fahne im Jahre 1972. Fahnenträger: H. Röben und E. Peters
Wallinghausener Abordnung beim Schützenfest
Die Wallinghausener Abordnung beim Schützenfest in Wallinghausen

Da nach wie vor auch der gesellschaftliche Teil in Wallinghausen nicht zu kurz kam, waren alle Aktiven und Passiven des SVW rundherum zufrieden. Vereinswirt Johann Dieling hatte dem SVW eine kostbare Fahne geschenkt, die nun zum alljährlichen Schützenfest in Wallinghausen von den Fußballern repräsentiert werden konnte.Das vom SVW veranstaltete Kohlessen im Jahre 1972 wurde ein voller Erfolg, so dass man überein kam, dieses Kohlessen jährlich zu wiederholen, was auch bis zum heutigen Tage geschieht.Weiterhin trafen sich interessierte Fußballer zum ersten Mal am Vatertag 1972, um mit Pferd und Wagen eine kleine Tour zu machen. Auch diese Einrichtung wurde bis zum heutigen Tage beibehalten und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nicht zu vergessen ist auch das alljährliche Dorfgemeinschaftsfest, welches abwechselnd von allen Wallinghausener Vereinen durchgeführt wird. 

Kohlessen der Wallinghausener
Kohlessen der Wallinghausener
Vatertagsumzug der Fußballer
Vatertagsumzug der Fußballer
Die Alte-Herren beim Vatertagsumzug
Die Alte-Herren beim Vatertagsumzug

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1972/73: Ein Spieljahr mit vielen Höhepunkten
Der neue Vorstand
Der neue Vorstand

Ein Jahr mit reichlich Höhepunkten erlebte der SV Wallinghausen dann im Spieljahr 1972/73.

Neuer Vorsitzender des Vereins wurde Karl Breedveld, der aber weiterhin Trainer der Herrenmannschaft blieb. Zweiter Vorsitzender blieb Hans-Hermann Janssen. Dritter Vorsitzender wurde Evert Peters. Die Kasse blieb weiterhin in den bewährten Händen von Schatzmeister Gerd Langhoff. Die Wahl des neuen Vorstands erwies sich schwierig. Erst nach unzähligen Debatten stand die neue Führung fest. Kreistagsabgeorndneter Alfred Meyer hatte sich zuvor als Wahlleiter alle Mühe geben müssen, um die Gemüter ruhig und auf einen fähigen Vorstand „einzuschwören".

Mitte des Jahres 1972 wurde in Wallinghausen/Egels nicht nur eine neue Sporthalle eingeweiht, sondern auch der Bau einer Flutlichtanlage auf dem Wallinghausener Sportplatz genehmigt. Somit hatten die Fußballer generell die Möglichkeit, auch in den Wintermonaten zu trainieren, was in Anbetracht des Aufstieges der 1. Mannschaft in die Bezirksstaffel auch von Nöten war.

Die Wallinghausener stellten sich der ON-Kamera in dem vom Auricher Wärmezenter Albert Rößler gestifteten Trikos
Die Wallinghausener stellten sich der ON-Kamera in dem vom Auricher Wärmezenter Albert Rößler gestifteten Trikos mit folgender Mannschaft: h.R.v.l.: H. Ihnen (fehlte gegen Suurhusen und wurde von Deinl ersetzt, der auf dem Foto fehlt). J. Vogelsang, H. Adoms, S. Schneider, K.-H. Lotz, H. Röben; v.R.v.lA. Löning, O. Janowski, J. Keunike, E. Antonie, A. Janssen und W. Rocker.

Die 1. Mannschaft, die als Bezirksstaffelmannschaft automatisch am Bezirkspokal teilnehmen konnte, stellte sich im 1. Spiel der 1. Mannschaft der Spvg Aurich in Wallinghausen vor. Nach einem guten Spiel gewannen der SVW mit 2:1 Toren. Bereits 14 Tage später wurde Frisia Emden von den Wallinghausenern mit 6:1 Toren überrollt. Nach der SpVg. Aurich musste dann mit Concordia Suurhusen ein weiterer Vertreter der Bezirgsliga im Wettbewerb um die Bezirkspokalmeisterschaft in Wallinghausen alle Hoffnungen begraben. Der SV Wallinghausen (Bezirksklasse Nord) behielt mit 1:0 die Oberhand und konnte nun zum Hecht im Karpfenteich werden.

Da gleichzeitig die Punktspielsaison hervorragend anlief - vier Mannschaften zählten zur Spitzengruppe in ihren Klassen - hoffte man in diesem Jahr darauf, endlich eine Meisterschaft nach Wallinghausen holen zu können.

Nach Abschluss der Herbstserie wurde die I. Mannschaft zweite in der Bezirksliga, die II. Mannschaft wurde Herbstmeister der 2. Kreisklasse, und die III. Mannschaft hatte ebenfalls noch Hoffnung auf die Meisterschaft in der 3. Kreisklasse. Zu guter Letzt schaffte auch die B-Jugend die Herbstmeisterschaft in der B-Jugend-Kreisklasse.

Im November 1972 wurde dann die Flutlichtanlage in Wallinghausen fertiggestellt. Die Kosten wurden relativ gering gehalten, da die Gräben für die Anlage im Sommer von einigen Mitgliedern in Eigenarbeit fertiggestellt worden waren. Die Generalprobe für das Flutlichtspiel fand dann am 28. Februar 1973 in Wallinghausen statt. Dem SVW war es gelungen, zum Eröffnungsspiel die Altliga-Mannschaft von Werder Bremen zu verpflichten, die mit einigen altinternationalen in Wallinghausen erschienen. Obwohl das Wetter nicht unbedingt mitspielte, waren dennoch 400 Zuschauer erschienen, die ein gutes Spiel sahen, das leistungsgerecht 3:3 unentschieden endete.

Nach dem Flutlicht-Eröffnungsspiel fand noch ein gemütliches Beisammensein mit den Altligaspielern des SV Werder Bremen statt.

  • Gemütliches Zusammensein nach dem Flutlicht-Eröffnungsspiel mit den Altliga-Spielen des SV Werder Bremen.

Ein weiteres Flutlicht-Freundschaftsspiel bestritten die Wallinghausener dann gegen den Regionalligisten VFB Oldenburg, welches am 5. April 1973 statt fand. Bei herrlichem Wetter kamen immerhin 500 Zuschauer zu diesem Spiel und konnten ein ausgezeichnetes Spiel der Heimmannschaft sehen. Dass es im Endeffekt eine klare Niederlage gab, war nicht weiter verwunderlich.

Zum Ende der Spielserie 1972/73. die den Wallinghausenern so viele schöne Erfolge gebracht hatte, fiel dann die I. Herrenmannschaft zwar auf den 3. Tabellenplatz zurück, gleichzeitig aber schaffte es die Mannschaft, das Endspiel um den Bezirkspokal zu erreichen, wobei wiederum Bezirksliga- und Bezirksklasse-Mannschaften von den SVWlern ausgeschaltet wurden. Der SV Wittmund wurde mit 2:1 Toren und der TSV Holtrop mit 1:0 besiegt. Das Endspiel gegen den Landesligisten Kickers Emden wurde dann zwar klar verloren, jedoch brachten immerhin 700 Zuschauer dem SVW viel Geld in die Vereinskasse.

II. Herren Meister 1972/1973
A. Böden, Bontjei, Weichers, Parakenings, Keinecke, Fitzner, Wenau, Thomzen, Tunder, Tierok, U. Gerdes, Albers und Esser. Auf dem Foto fehlen Ludwig, G. Janssen und Lux.

Gleichzeitig wurde die II. Mannschaft Meister der 2. Kreisklasse und stieg somit in die 1. Kreisklasse auf. Eine bewundernswerte Leistung der II. Mannschaft, die Spieler an die I. Mannschaft abstellen musste und trotzdem mit nur einer Niederlage Meister wurde.

Die III. Mannschaft konnte ebenfalls, obwohl sie in der 3. Kreisklasse nur den dritten Tabellenplatz belegte, in die 2. Kreisklasse aufsteigen. Für die 3. Mannschaft war dieses ebenfalls als Erfolg zu werten, denn die junge Mannschaft, die sich zum größten Teil aus ehemaligen Jugendspielern des SVW zusammensetzte, ließ für die Zukunft doch einiges erhoffen.

Die A-Jugend konnte ihren Platz in der A-Jugend-Leistungsklasse halten, während die B-Jugend in der Kreisklasse ebenfalls die Meisterschaft errang.

Einen besonderen Leckerbissen für alle Auricher Sportfreunde hatten die Wallinghausener dann Pfingsten, den 11. Juni 1973 parat. Der Vereinsführung war es gelungen, den Bundesligisten Werder Bremen mit kompletter Besetzung für ein Freundschaftsspiel zu gewinnen. Die Bremer, die mit insgesamt sieben Nationalspielern in Wallinghausen erschienen, sorgten dann auch mit 1500 Zuschauern für die größte Kulisse, die jemals in Wallinghausen zugegen waren. Dass dieses Spiel mit einer hohen Niederlage für die Einheimischen endete, war von vornherein einkalkuliert worden.

Der SVW trat in folgender Besatzung an: Janssen, Parackenings, Keunecke, Breedveld, Adams, Lotz, Janowski, Schneider, Antoni, Ihnen und Auswechselspieler Deinl.

Die Millionen-Elf aus Bremen
Die "Millonen-Elf" aus Bremen. Von links: Höttges, Rosenfeld, Neuberger Kotny, Kamp, Zemaki, Weist, Hasebrink, Laumen, Torhüter Burdenski, Mannschaftskapitän Assauer. Ganz rechts Schiedsrichter Kock, Leer.
Der Ehrentreffer für Wallinghausen
Der Ehrentreffer für Wallinghausen. K.-H. Lotz täuscht geschickt Werder-Torwart Burdenski und schießt plaziert zum 1:11 ein.

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1973/74: Nach dem Hoch nur noch Mittelmaß

Das Meisterschaftsjahr 1973/74 verlief für alle Wallinghausener Mannschaften nicht gerade vielversprechend, jedoch konnten sich alle Mannschaften in ihren Klassen halten.

Mit Karl-Heinz Lotz verloren die Wallinghausener jedoch einen Aktivposten der I. Mannschaft. Obwohl einige Spieler aus Aurich zu den Wallinghausenern stießen, ließ der gewünschte Erfolg auf sich warten. Die Mannschaft belegte vielmehr am Ende der Serie nur einen 11. Platz in der Bezirksstaffel, kam jedoch nie in Gefahr, zu den Absteigern zu zählen.

Die II. Mannschaft belegte nach dem Aufstieg in die 1. Kreisklasse nach anfänglichen Startschwierigkeiten immerhin einen Mittelplatz.

Die III. Herrenmannschaft, die in der 2. Kreisklasse lange einen Abstiegsplatz innehatte, schaffte im Endspurt noch einen sicheren Mittelplatz in der Tabelle.

Die Jugendmannschaften schafften ebenfalls alle das Klassenziel, wobei die D-Jugend einen Spitzenplatz belegte.

Die II. Mannschaft des SVW im Spieljahr 1973/74.
Die Alte-Herrenmannschaft des SVW nach einem Pokalturnier des TuS Sandhorst, bei dem sie den 1. Platz belegte.

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1974/75: Der SVW kommt nur langsam auf Touren

Vor der neuen Spielserie für die Saison 1974/75 wurde der Wallinghausener Sportplatz generalüberholt, was für alle Mannschaften zur Folge hatte, dass die erste Punktspiele auf des Gegners Platz ausgetragen werden mussten. Zweifellos ein Handicap für die Mannschaften, denn nach Abschluss der Halbserie standen die I. und die III. Mannschaft am Ende der Tabelle.

Die I. Mannschaft hatte insgesamt fünf Stammspieler am Ende der Saison verloren und galt bei vielen als sicherer Absteiger aus der Bezirksstaffel. An neuen Leuten hatte man sich alte Wallinghausener Jugendspieler zurückgeholt, die bei anderen Vereinen gespielt hatten. Aus dieser Mannschaft wuchs dann nach anfänglichen Startschwierigkeiten zwar keine Spitzenmannschaft heran, jedoch konnte am Ende der Serie immerhin ein 10. Tabellenplatz belegt werden.

Die neuformierte 1. Mannschaft im Spieljahr 1974 / 75.
Die I. Mannschaft in Bielefeld zu Gast bei der DE Kusenbaum

Die II. Mannschaft konnte in der 1. Kreisklasse nach einer hervorragenden Rückrunde noch einen sehr guten Mittelplatz belegen, während die III. Mannschaft als Tabellenvorletzter leider absteigen musste und den Gang in die 3. Kreisklasse antreten musste.

Die A-Jugend konnte in der Leistungsklasse einen guten Mittelplatz belegen und die neu gegründete C-Jugend spielte mit wechselndem Erfolg in der C-Jugend-Kreisklasse.

Die D-Jugend hatte ebenfalls einen guten Mittelplatz erreicht, während die E-Jugend nur knapp die Meisterschaft in der E-Jugend-Klasse verfehlte.

Die "Alte-Herren", die bis dahin nur in puncto Kameradschaft hatte aufhorchen lassen, hatte plötzlich auch Erfolge aufzuweisen, was nicht zuletzt auf die enorme Verjüngung der Mannschaft zurückzuführen war.

Die E-Jugend des SVW im Jahre 1974.
Die E-Jugend des SVW im Jahre 1974.
Die III. Mannschaft des SVW im Spieljahr 1974/75, nachdem sie beim Pokalturnier der SpVg Aurich den 2. Platz belegte.
Die III. Mannschaft des SVW im Spieljahr 1974/75, nachdem sie beim Pokalturnier der SpVg Aurich den 2. Platz belegte.
Weihnachtsfest für die Kleinen des Sportvereins im Jahre 1975
Für 250 Spiele wurde Mannschaftsführer Addeus Janssen vom Vorsitzenden Karl Breedveld geehrt.

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1976: 25 Jahre SV Wallinghausen

Herausragende Ereignisse 1976 waren natürlich die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum 25-jährigen Vereinsjubiläum. Dem SVW wurde von allen Seiten Anerkennung und Lob zuteil für die bis dahin erbrachten Leistungen. Besonderes Lob gab es für das Engagement innerhalb der Dorfgemeinschaft von Wallinghausen. Somit konnten der 1. Vorsitzende Karl Breedveld, der 2. Vorsitzende Hans-Hermann Janßen, der 3. Vorsitzende Hinrich Röben und der Kassenwart Gerd Langhoff wieder ein erfolgreiches Jahr für den SV Wallinghausen verbuchen.

Karl Breedveld
Karl Breedveld

Seit 8 Jahren Mitglied im Sportverein leitete Karl Breedveld anfangs nur das Training der Herrenmannschaften und wurde später zusätzlich Jugendbetreuer einiger Jugendmannschaften. Im Jahre 1972 wurde K. Breedveld als Nachfolger von Ippe Janssen I. Vorsitzender des Vereins und leitete den Verein bis zum Jubiläumsjahr seit vier Jahren.

Hans-Hermann Janssen
Hans-Hermann Janssen

Hans-Hermann Janssen war seit 1968 ständig 2. Vorsitzender des Vereins und gleichzeitig eines der Mitglieder, die von Anfang an dabei waren. Kein Wunder also, dass er es war, der in der Vereinsgeschichte am besten Bescheid wusste und somit allen häufig mit Rat und Tat zur Seite stand.

Hinrich Röben
Hinrich Röben

Hinrich Röben wurde im Jahr 1974 neuer 3. Vorsitzender. Röben, der ebenfalls seit  frühester Jugend dem SVW angehört, hat in den letzten Jahren alle Höhen und Tiefen des Vereins kennengelernt und galt als fester Bestandteil des SVW. Er war jahrelang Stammspieler der I. Herren und und anschließend noch in der II. Mannschaft aktiv.

Gerd Langhoff
Gerd Langhoff

Als der Sportverein im Jahre 1966 in finanzieller Hinsicht fast am Ende war, übernahm Gerd Langhoff die Kassengeschäfte des SVW. Ihm gelang es in kurzer Zeit aus den roten Zahlen herauszukommen. Dank seiner Initiative verfügte der SVW wieder über einen gesunden Kassenbestand.

I. Herren 1976
I. Herren v.l.n.r.: Adams, Neu, Parakenings, v.d. Wall, Leifermann, A. Löning, W. Pupkes, B. Tierik, Deinl, Frerichs, A. Janssen. Es fehlen: D. Tunder, Senger, O. Löning

Im Jahre ihres 25-jährigen Bestehens hatten sich alle Mannschaften des SVW sehr viel vorgenommen. Insgeamt nahmen 4 Herrenmannschaften und 4 Jugendmannschaften teil:

Die I. Mannschaft hatte einen hervorragenden Start und lag etwa Mitte der Serie an zweiter Stelle. Durch die Undiszipliniertheit eines Spielers, der einen Feldverweis zur Folge hatte, rutschte die Mannschaft in der Rückrunde jedoch immer weiter ab und belegte am Ende der Saison immerhin noch einen guten Mittelplatz. Trainer dieser Mannschaft war der damalige Allesmacher Karl Breedveld.

Als Überraschungsmannschaft der 1. Kreisklasse zählte die II. Mannschaft lange zu den führenden Mannschaften und hätte mit etwas Glück durchaus die Meisterschaft erringen können. Zum Schluss reichte es für einen 4. Tabellenplatz, der durchaus als Erfolg zu bewerten ist.

Die III. Mannschaft wurde nach einem Entscheidungsspiel gegen Eintracht Plaggenburg III Meister der 3. Kreisklasse und steigt somit wieder in die 2. Kreisklasse auf.

II. Herren, v.l.n.r.: Bontjer, Weichers, H. Röben, W. Tierok, G. Fitzner, de Vries, Thesinga, Thomßen, A. Böden, Albers, F. Pupkes. Es fehlen: G. Janssen, J. Röben, Rocker
III. Herren, v.l.n.r.: Betreuer Gröbler, A. Tunder, Aden, Wilp, Weber, O. Löning, G. Böden, Ackermann,, de Vries, Ennen, Lindner, Breedveld. Sitzend: O. Kropp, Wenau, J. Kopp, Goetsch, M. Kopp. Es fehlen: Kalix, Albers, Tierok.

Zu den bisherigen Mannschaften war eine zusätzliche Alte-Herren-Mannschaft neu gebildet worden, die sich zum größten Teil aus Spielern über 40 Jahre zusammensetzte. Sie nahm aber nicht an den Punktspielen teil.

Die I. Alte-Herren-Mannschaft war stark verjüngt und gleichzeitig durch Spieler anderer Vereine verstärkt worden. Die "Alte-Herren" nahm in ihrer Staffel einen Spitzenplatz ein. Die Meisterschaft sollte aber zumindest in diesem Jahr nicht mehr zu erringen sein.

I. Alte-Herren
I. Alte-Herren, v.l.n.r.: Gerd Janssen, Hinrich Janssen, Günter Janssen, Breedveld, Lübben, Esser, U. Gerdes, Rinderhagen, Tebbenhoff, Becker, Lawrenz, E. Peters. Es fehlen: M. Cassens, H. Röben, Bontjer, Saathoff.
II. Alte-Herren
II. Alte-Herren, v.l.n.r.: H.H.Janssen, Eduard Janssen, Garrelts, Gieseler, Meinders, Joh. Janssen, Suntken, Jarisch, Heldt. Es fehlen: Lich, Kronshagen, Onneken, Friedrichs.

Die A-Jugend des SVW nahm bis zur Halbserie den 2. Tabellenplatz in der A-Jugend-Leistungsklasse ein. Ein plötzlicher Leistungsabfall und die Faulheit einiger Spieler in punkto Trainingseifer ließen jedoch schnell den Sturz in die Mittelmäßigkeit folgen, was wiederum letzten Endes die Auflösung der A-Jugend drei Spieltage vor Beendigung der Serie zur Folge hatte.

Die C-Jugend verpasste in der C-Jugend-Kreisklasse die Meisterschaft nur knapp. Die C-Jugend verspricht jedoch mit einigen sehr guten Spielern für die Zukunft allerhand.

Die D-Jugend belegte einen Mittelplatz, während die sehr junge E-Jugend-Mannschaft am Ende der Tabelle liegt.

A-Jugend, v.l.n.r.: Betr. G. Heldt, Brunn, Kronshagen, Jarisch, Samuels, Cordes, Barkowski, D. Erdwiens, Hynzmann, Dädlow, Heldt, Suntken, H.Löning. Es fehlen: Reuß, Fecht, Bergin.
C-Jugend, v.l.n.r.: Jarisch, Cordes, H.Poelmeyer, Braams, U. Kronshagen, K. Bünting, J. Janssen, Müller, B. Onneken, Gerdes, W. Erdwiens, Esser, L. Janssen.
D-Jugend
D-Jugend, v.l.n.r.: E. Onneken, Grünefeld, Weber, Weiner, Homölle, A. Heldt, R. Janssen, W. Poelmeyer, Götz, G. Janssen. Es fehlen: Pflügler, Hoffmeyer.
E-Jugend
E-Jugend, v.l.n.r.: Gerdes, Jurisch, Freese, S. Bünting, Eiben, Homölle, J. Rocker, Agena, D. Rocker. Es fehlen: Frerichs, Härtning, Huismann.

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1977-1979:

In der Saison 76/77 wurden die C-Junioren des SV Wallinghausen dann wie erhofft Meister.

Die B-Jugend schaffte im Spieljahr 1977/78 als Meister den Aufstieg in die Leistungsklasse.

Im Jahr 1978 übernahm der aktive 1. Herrenspieler Armin Deinl vom langjähri­gen Kassenwart Gerd Langhoff die Vereinsgeschäfte des SVW.

Die letzten Erfolge der Jugendmannschaften brachten Zulauf und so konnte der SVW im Spieljahr 1978/79 6 Jugendmannschaften melden. Und prompt wurde auch die D-Jugend Meister.


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Fahne SV Wallinghausen
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